Depressionen

Depressionen

Sport kann das Selbstwertgefühl steigern und so ein Ausweg aus einer Depression sein.

Sport kann das Selbstwertgefühl steigern und so ein Ausweg aus einer Depression sein.

Depressionen können sich bei Frauen und Männern unterschiedlich äußern. Frauen werden häufig depressiv wenn sie sich selbst verloren haben. Frauen gelten als sensibler als Männer und stärkeren Hormonschwankungen ausgesetzt, nicht nur während ihrer Tage.

Das Risiko für Depressionen liegt bei Frauen um 50 % als bei Männern. Für Frauen sind die Lebensumstände und auch die Qualität und Art der Beziehung häufig eine Ursache für eine handfeste Depression.

So haben verheiratete Frauen ein höheres Depressionsrisiko als verheiratete Männer, dass liegt daran, dass sie meist zufriedener in der Beziehung sind als die Frauen.

Der Stress wird von Frauen anders wahrgenommen als von Männern. So neigen Frauen dazu sich selbst die Schuld zu geben, wenn etwas in der Beziehung nicht rund läuft.

Frauen suchen die Nähe in der Beziehung und haben daher öfter Beziehungsstress. Das ist nicht nur genetisch bedingt, sondern auch durch die Erziehung und das Aufwachsen, so möchten die Frauen, dass eine Beziehung funktioniert und sehen sich selbst dafür verantwortlich, was wiederum zu vermehrtem Stress führt.

Sie setzen sich selbst unter Druck. Auch eine Kind, eventuell sogar allein erziehend, ist für Frauen ein weiterer Stressfaktor. So haben ihre Schultern mehr zu tragen als die der Männer.

Bei Frauen treten Depressionen daher meist nach der Geburt eines Kindes, in den Wechseljahren oder schon der Pubertät auf. Gerade wenn sie versuchen alles richtig zu machen setzen sie sich unter weiteren Druck. Sie stellen eigene Bedürfnisse zurück, nur um zu Gefallen und nett zu sein.

In einer Beziehung neigen sie dazu zurück zu stecken und ja zu sagen anstelle von einem klaren Nein.

Wichtig ist ein gestärktes Selbstwertgefühl um erfolgreich aus einer Depression zu kommen. Dabei kann man fremde Hilfe annehmen und es allein schaffen.

Die Behandlung von Depressionen bei Frauen und Männern

Depressionen bei Frauen und Männern können sich unterschiedlich zeigen und werden entsprechen verschieden therapiert.

Depressionen bei Frauen und Männern können sich unterschiedlich zeigen und werden entsprechen verschieden therapiert.

In erster Linie gilt es sich um sich selbst zu kümmern, sich selbst mehr in den Mittelpunkt des Interesses zu stellen.

So stehen bei der Behandlung von Depressionen meist unterschiedliche Ziele im Vordergrund wenn man Depressionen bei Frauen und Männern vergleicht.

Bei Frauen geht es häufig um die Stärkung des eigenen Selbstbewusstseins.

Bei Männern vielmehr darum, dass sie einen Zugang zu den eigenen Gefühlen finden können.

Depressionen bei Männern sind meist durch Leistungsprobleme bedingt, wenn sie nicht so funktionieren können wie erwartet, nicht die Leistung in Beruf, Schule oder Uni bringen können wie von ihnen erwartet.

Die Therapie von Depressionen kann durch Psychotherapien, Gruppentherapien, stationäre Klinikaufenthalte, Tagesklinik, Selbsthilfegruppen, autogenes Training und auch medikamentöse Unterstützung durch Antidepressiva erfolgen. Durch Serotonin-Aufnahmehemmer, wird die Stimmung gesteigert (Stimmungsaufheller), das Glückshormon Serotonin wird so erhöht.

Auch körperliche Aktivität, Sport kann dabei helfen Glückshormone auszuschütten und das eigene Selbstwertgefühl durch sportlichere, schlankere Figur zu stärken.

Männern fehlt auch in vielen Fällen der Zugang zu ihren Gefühlen, so dass sie nicht genau erkennen können was mit ihnen los ist. Ein Ausweg wird dann beispielsweise im Alkohol gesucht.

Die Depressionen von Männern werden daher häufig durch den Zugang zu ihren Gefühlen behandelt, sie erlernen Kontakt zu ihren Gefühlen zu finden und diese zulassen sowie konkret benennen zu können.

Burnout ist ein klassisches Krankheitsbild der Leistungsgesellschaft. Männern wird dieses gern zu gesprochen. Bei Frauen geht man meist davon aus, dass sie ihre alltägliche Leistung, Rolle im Haushalt mit der Kindererziehung erbringen müssen, dass es keine große Leistung/Tat ist.

Dabei sind durchaus auch viele Frauen von klassischen Burnout-Syndrom betroffen.

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